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Umgang mit der derzeitigen, angespannten Lage in Bezug auf Corona

Umgang mit der derzeitigen, angespannten Lage in Bezug auf Corona

 

Nach mehreren Rücksprachen mit dem Rechts- und Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt dürfen unter der strengen Einhaltung von Sicherheits- und Schutzmaßnahmen die nächsten Kälber- und Großviehmärkte durchgeführt werden.

 

Die nächste Kälbervermarktung am 20. Juli 2020 findet statt.

 

Der Großviehmarkt am 06. August 2020 findet statt.

 

Für alle Marktbeschicker gilt:

  • Es wird für jede Versteigerung ein Zuchtviehkatalog erstellt sowie die Milchliste (Bitte melden Sie Ihre vorgesehenen Markttiere rechtzeitig an).
  • Die Jungrinder werden einen Tag vor der Versteigerung in der Halle aufgetrieben, vom Verbandspersonal vorbereitet und gewogen.
  • Die Jungkühe so gut wie möglich zu Hause vorbereiten (Waschen, Pflegen, usw.)

 

Folgende Maßnahmen müssen während der Versteigerung eingehalten werden:

  • Es dürfen maximal 80 Personen in der Versteigerungshalle (Ring) sein.
  • Mindestens 10qm Platz pro Person.
  • Es gibt Markierungen hinsichtlich der einzuhaltenden Abstände (pro Person gilt ein Sicherheitsabstand von 1,5m).
  • Verpflichtend ist ein Mund-Nasen-Schutz (wird bei Bedarf ausgegeben).
  • Bitte im Vorfeld bevorzugt Kaufaufträge an das Verbandspersonal erteilen.
  • Versteigerungsbeginn ist beim Großviehmarkt wie gewohnt um 11.00 Uhr. Bei den Kälbermärkten um 11.30 Uhr.
  • Vor der Versteigerung der jeweiligen Gattungen können die Tiere im Stall besichtigt werden.
  • Nach dem Kauf zügig ins Marktbüro zur Abrechnung gehen und sofort die Tiere abtreiben.
  • Unsere Kantine ist wieder geöffnet.

 

Wir bitten um strikte Einhaltung der vorgegebenen Maßnahmen.

Leider können wir aktuell nicht sagen, wann wieder Lockerungen eingeführt werden. Es kann auch sein, dass sich die Infektionszahlen verschlechtern und neue Einschränkungen in Kraft treten.

Melden Sie sich bei Kaufinteresse oder Fragen in der Geschäftsstelle des Zuchtverbandes. Tel. 08441/867-5500

 

 
 
Aktuelle Informationen zur Blauzungenuntersuchung
 
Seit dem 01. April 2020 wurden die Verbringungsregeln für ungeimpfte Kälber vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz kurzfristig angepasst.
 
Das innerstaatliche Verbringen weniger als drei Monate alter, ungeimpfter Kälber ist ab sofort unter folgenden Bedingungen möglich:
 
Kälber
  • Muttertier mit abgeschlossener BTV8-Grundimmunisierung mind. 28 Tage vor der Geburt oder grundimmunisiert während der Trächtigkeit
    • Die Grundimmunisierung hat nach Angaben des Impfstoffherstellers zu erfolgen
    • Die Impfungen sind in der HIT-Datenbank einzutragen
    • Wiederholungsimpfungen (Auffrischung) sind jeweils innerhalb eines Jahres erforderlich.

und

  • Das Kalb/die Kälber sind mit der Biestmilch des eigenen Muttertieres unmittelbar nach der Geburt getränkt worden

Folglich entfallen ab sofort alle blutserologischen Untersuchungen von Kälbern, deren Muttertiere während der Trächtigkeit grundimmunisiert worden sind.

 


 

Seit dem 21. März 2020 werden die BTV - Untersuchungen nicht mehr an der LGL in Oberschleißheim durchgeführt. Grund hierfür ist, dass die Labor- und Personalkapazitäten des LGL für Untersuchungen im Rahmen des aktuellen Coronavirus - Infektionsgeschehens benötigt werden.
 
Die BTV - Untersuchungspflicht bleibt aber weiterhin bestehen.
 
Deshalb bitten wir darum, ab sofort die Blutproben (EDTA) und den Untersuchungsantrag aus der HIT an das Labor:
 
Agrobiogen GmbH
Larezhausen 3
86567 Hilgertshausen - Tandern
 
zu schicken. Informieren Sie auch Ihre Hoftierärzte darüber.
 
Probeneingang ist jeweils am Dienstag bis 13.00 Uhr im Labor. Das Ergebnis wird dann am Mittwoch früh in der HIT eingestellt.
 
Um die Untersuchungskosten möglichst gering zu halten, bitte auf dem Antrag den Vermerk schreiben:
 
Pool - Probe zu Zuchtverband Pfaffenhofen

 

Alternativ könne die Blutproben auch zum Tiergesundheitsdienst Bayern (TGD), Senator-Gerauer-Str. 23, 85586 Poing geschickt werden.

  • EDTA - Blutprobenröhrchen mit Barcode auf Antrag
  • Untersuchungsantrag aus der HIT-Datenbank
  • Untersuchungsergebnis wird in die HIT-Datenbank eingestellt